Stadionwerbung auf LED-Banden gehört zu den wirkungsvollsten Werbeformaten im Sport. Wer seine Marke im Stadion platziert, erreicht Tausende aufmerksame Zuschauer vor Ort und potenziell Millionen weitere über TV-Übertragungen und Streaming. Trotzdem bleibt für viele Unternehmen unklar, wie man Stadionwerbung eigentlich bucht, welche Formate es gibt und was das Ganze kostet.
In diesem Leitfaden erklären wir Schritt für Schritt, wie Unternehmen Bandenwerbung und andere Werbeformen im Stadion buchen können, von der ersten Recherche bis zum fertigen Spot auf der LED-Bande. Dabei ist wichtig zu wissen: Jeder Verein, jede Liga und jedes Stadion funktioniert etwas anders. Was wir hier beschreiben, ist ein typischer Ablauf, der als Orientierung dient. Die Details unterscheiden sich in der Praxis von Standort zu Standort.
[Bild: LED-Bande im Stadion während eines Spiels]
Bevor Sie eine Buchung anstoßen, hilft es, die verschiedenen Formate zu kennen. Die verfügbaren Werbeformen unterscheiden sich je nach Stadion, Liga und technischer Ausstattung. Nicht jedes Format ist überall verfügbar, und nicht jedes Stadion bietet die gleichen Möglichkeiten.

Die LED-Bande am Spielfeldrand ist das bekannteste und reichweitenstärkste Werbeformat im Stadion. Werbespots werden als Animationen oder Standbilder in einer Rotation ausgespielt, typischerweise in 15 bis 30-Sekunden-Slots. Die Bande ist bei TV-Übertragungen fast durchgehend sichtbar und erzielt dadurch Reichweite weit über das Stadion hinaus.
LED-Banden gibt es in verschiedenen Ausprägungen: als erste Bandenreihe direkt am Spielfeld (die mit Abstand TV-relevanteste Position) oder als zweite Reihe darüber. Zum Teil gibt es auch so genannte Power Packs, die die Höhe einer konventionellen Bande verdoppeln und besonder wirksam im TV sind. Die Bandenlänge variiert je nach Stadion erheblich. In der Bundesliga sind 240 Laufmeter üblich, in der Regionalliga können es auch 50 bis 160 Meter sein.
Günstiger als die TV wirksamen Spielzeiten sind die so genannten TV-Off Zeiten, also die Zeit nach der Stadionöffnung bis zum Spielbeginn, der Halbzeitpause und die Zeit nach dem Abpfiff. Hier ist die Bande nicht im Fernsehen zu sehen, aber die Stadionbesucher können kosteneffizient erreicht werden. TV-Off Werbung ist für Unternehmen mit regionalem Bezug die bei einem großen Verein werben möchten häufig die einzige Möglichkeit zu werben, da die Kosten hier so viel geringer sind.

Viele Stadien verfügen über eine oder mehrere LED-Videowände, die für Spielstände, Wiederholungen und Werbung genutzt werden. Werbespots auf der Videowand haben den Vorteil hoher Aufmerksamkeit im Stadion während der Spielpausen und vor und nach dem Spiel, da Zuschauer regelmäßig zum Bildschirm blicken. Die TV-Sichtbarkeit ist allerdings kaum bis gar nicht vorhanden, da die Kameras selten auf die Videowand schwenken.

Neben digitalen Formaten gibt es in den meisten Stadien weiterhin klassische Werbeflächen: bedruckte Banner an Zäunen, Treppengeländern, im VIP-Bereich oder an den Eingängen. Diese Formate sind günstiger, lassen sich nicht dynamisch bespielen und generieren damit generell weniger Aufmerksamkeit.
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Je nach Stadion und Verein kommen zusätzliche Werbemöglichkeiten hinzu: Cam Carpets (Werbeteppiche vor den Toren, die im TV wie aufrechte Flächen wirken), Werbung auf der Spielerbank, im Pressebereich oder auf der Stadion-Website und in der Vereins-App. Manche Vereine bieten Kombi-Pakete an, die mehrere Formate bündeln.
Der Buchungsprozess für Stadionwerbung ist weniger standardisiert, als man vielleicht erwartet. Anders als bei Online-Werbung gibt es kaum ein zentrales Portal, über das man mit drei Klicks einen Bandenplatz bucht. In den meisten Fällen ist der Weg persönlicher und individueller. Die folgenden Schritte beschreiben einen typischen Ablauf. Die konkrete Praxis variiert aber von Verein zu Verein erheblich.
Am Anfang steht die Frage: In welchem Stadion möchten Sie werben? Die Antwort hängt vom Budget und Ihrer Zielgruppe ab. Regionale Unternehmen wählen typischerweise den Verein in ihrer Stadt oder Region. Nationale Marken suchen nach Reichweite und wählen Vereine mit hohen Zuschauerzahlen oder TV-Präsenz, was aber wesentlich teurer ist.
In den meisten Fällen kontaktieren Sie die Marketingabteilung bzw. bei kleineren Vereinen häufig den einzigen Marketingmitarbeiter des Vereins direkt. Bei größeren Clubs gibt es oft einen eigenen Sponsoring-Verantwortlichen oder eine externe Vermarktungsagentur. Bei kleineren Vereinen ist es häufig sogar der Geschäftsführer persönlich, mit dem Sie sprechen.
Einige Vereine veröffentlichen Mediadaten oder Sponsoring-Broschüren auf ihrer Website. Bei vielen, besonders in der Regionalliga und darunter, erfahren Sie die Konditionen aber nur auf Anfrage.
Hier wird es in der Praxis sehr unterschiedlich. Manche Vereine verkaufen Bandenwerbung als eigenständiges Produkt: Sie buchen eine bestimmte Anzahl Sekunden pro Spieltag über eine Saison. Andere Vereine bündeln Bandenwerbung in Sponsoring-Paketen, die zusätzlich VIP-Tickets, Logopräsenz auf der Website, Zugang zum Business-Club oder Nennung im Stadionheft beinhalten. In diesem Fall können Sie die Bandenwerbung oft nicht separat buchen, sondern erhalten sie als Teil eines Gesamtpakets.
Die Preise variieren entsprechend stark. In der Bundesliga kostet ein Bandenplatz schnell einen mittleren bis hohen sechsstelligen Betrag pro Saison. In der 3. Liga und Regionalliga sind die Einstiegspreise deutlich niedriger und beginnen teilweise im niedrigen fünfstelligen Bereich. In der Oberliga können Werbeplätze auch schon für wenige Tausend Euro pro Saison verfügbar sein. Viele Vereine schließen auch Barter-Deals ab, bei denen Leistungen Ihres Unternehmens gegen Werbezeit getauscht werden. Dies kann für den Verein und den Werbetreibenden erhebliche finanzielle Vorteile haben.
Bandenwerbung wird in der Regel pro Saison oder Halbsaison gebucht. Manche Vereine bieten auch Einzelspielbuchungen an, etwa für Pokalspiele oder besonders gut besuchte Heimspiele. Die Vertragslaufzeiten reichen von einem einzelnen Spieltag bis zu mehrjährigen Partnerschaften.

Die Kosten für Bandenwerbung hängen von zahlreichen Faktoren ab und lassen sich nicht pauschal beziffern. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind:
Liga und Zuschauerzahlen: Höhere Liga, mehr Zuschauer, höhere Preise. Die Spanne reicht von wenigen Tausend Euro pro Saison in der Oberliga bis in den sechsstelligen Bereich in der Bundesliga.
Position der Bande: Die erste Bandenreihe direkt am Spielfeld, insbesondere auf der kameragewandten Seite, ist das teuerste und begehrteste Inventar. Zweite Reihen oder Banden auf der kameraabgewandten Seite sind günstiger.
Werbezeit und Rotation: Je mehr Sendesekunden pro Spieltag und je prominenter der Platz in der Rotation, desto höher der Preis.
TV-Sichtbarkeit: Spiele mit TV-Übertragung (Pay-TV oder Free-TV) generieren deutlich mehr Kontakte. Vereine in der 3. Liga, deren Spiele regelmäßig auf MagentaSport, Sky oder im Free-TV bei ARD, BR, NDR oder SR laufen, bieten Werbekunden dadurch erheblichen Mehrwert.
Zusatzleistungen: Content-Erstellung, VIP-Tickets, Business-Club-Zugang oder Social-Media-Integration treiben den Gesamtpreis nach oben, erhöhen aber auch die Wertschöpfung.
Als grobe Orientierung: Wer regionale Stadionwerbung auf LED-Banden in der Regionalliga oder 3. Liga buchen möchte, kann mit Einstiegspreisen ab circa 5.000 bis 15.000 Euro pro Saison rechnen, je nach Verein und Paketumfang. Für nationale Sichtbarkeit über mehrere Stadien hinweg sind die Budgets entsprechend höher.
Für viele Werbetreibende liegt der eigentliche Wert der Bandenwerbung nicht in den Stadionkontakten, sondern in der TV-Reichweite. Prüfen Sie daher, wie viele Spiele des Vereins live übertragen werden und auf welchen Sendern. In der 3. Liga werden die meisten Spiele auf MagentaSport übertragen, ausgewählte Partien laufen im Free-TV. In der Regionalliga gibt es deutlich weniger TV-Präsenz, dafür häufig Livestreams auf Vereinskanälen oder regionalen Plattformen.
Gerade wenn Sie zum ersten Mal Stadionwerbung buchen, kann es sinnvoll sein, mit einem kürzeren Vertrag zu starten, zum Beispiel einer Halbsaison oder einem Einzelspiel, um die Wirkung zu testen, bevor Sie sich langfristig binden.
Anders als bei Online-Werbung gibt es bei Bandenwerbung keine Klickzahlen. Die Wirkung wird über Kontaktzahlen (geschätzte Impressions basierend auf Zuschauer- und TV-Reichweite), Tausend-Kontakt-Preise (TKP) und in manchen Fällen über Markenbekanntheits- oder Erinnerungsstudien gemessen. Fragen Sie den Verein oder Anbieter, welche Nachweise und Reportings Sie nach der Saison erhalten. Viele kleinere Vereine haben häufig wenig oder gar kein Reporting, was später zu internen Problemen auf Ihrer Seite bei der Analyse der Werbewirksamkeit führen kann.

Der klassische Buchungsweg (einzelne Vereine kontaktieren, individuelle Verhandlungen führen, verschiedene Verträge abschließen) funktioniert gut, wenn Sie gezielt in einem bestimmten Stadion werben möchten. Aber was, wenn Sie als nationale Marke in mehreren Stadien gleichzeitig präsent sein wollen, ohne mit jedem Verein einzeln verhandeln zu müssen oder gar nicht an einen Verein gebunden sein wollen? Genau hier setzt das Matchwinners AdNetwork an.
Das AdNetwork von Matchwinners bündelt LED-Bandenwerbung aus Stadien der 3. Liga, Regionalliga und Oberliga in einem einzigen, zentral buchbaren Netzwerk. Insgesamt werden in der Saison 2025/2026 über 120 Spiele abgedeckt.
Statt mit jedem Verein einzeln zu verhandeln, buchen Sie über Matchwinners ein Paket, das Werbepräsenz bei allen Heimspielen aller Netzwerk-Vereine beinhaltet. Die Buchung, Content-Erstellung und operative Abwicklung laufen zentral über Matchwinners. Sie liefern Ihr Werbematerial an oder lassen es von Matchwinners erstellen, und Ihr Spot läuft bei jedem Spieltag in Stadien quer durch Deutschland.
Die Zahlen des AdNetwork in der Saison 2025/2026: über 8,5 Millionen Stadionkontakte, mehr als 150 Millionen Kontakte über Pay-TV (MagentaSport, Sky) und über 43 Millionen Kontakte im Free-TV (ARD, BR, SR, NDR). Hinzu kommen Bonusspiele wie Pokalpartien, Relegationsspiele oder internationale Testspiele, die zusätzliche Reichweite liefern.
Das Netzwerk ist besonders interessant für nationale Marken, die regionale Präsenz in verschiedenen Teilen Deutschlands aufbauen wollen, ohne sich an einen einzelnen Verein binden zu müssen. Es eignet sich aber auch für größere regionale Unternehmen, die über ihr unmittelbares Einzugsgebiet hinaus sichtbar werden möchten. Ein weiterer Vorteil: Da Ihre Marke in mehreren Stadien gleichzeitig erscheint, vermeiden Sie die einseitige Vereinsbindung, die bei manchen Zielgruppen zu Fan-Konflikten führen kann.
Stadionwerbung auf LED-Banden ist heute kein exklusives Instrument für Großkonzerne mehr. Auch regionale Unternehmen und mittelständische Marken finden in der 3. Liga, der Regionalliga und der Oberliga Werbeflächen, die mit überschaubaren Budgets zugänglich sind und echte Reichweite generieren.
Der Einstieg ist unkomplizierter als viele denken: Verein auswählen, Kontakt aufnehmen, Angebot einholen, Content erstellen, und schon bald ist Ihre Marke am Spielfeldrand sichtbar. Wer lieber bundesweit und zentral buchen möchte, findet im Matchwinners AdNetwork eine Lösung, die Stadionwerbung in mehreren Stadien mit einer einzigen Buchung ermöglicht.
Ob Sie in einem einzelnen Stadion werben möchten oder bundesweit über das AdNetwork: Matchwinners unterstützt Sie bei allen Schritten, von der Beratung über die Content-Erstellung bis zur operativen Umsetzung am Spieltag. Wir arbeiten mit Vereinen in der 3. Liga, der Regionalliga und der Oberliga zusammen und kennen die Besonderheiten jedes Standorts.
Sie möchten Stadionwerbung buchen und wissen, welche Optionen für Ihr Unternehmen die besten sind? Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch.